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Update Konvoi No. 50


Am vergangenen Freitag war es wieder so weit: Ein schwer beladener Konvoi unseres Vereins hat sich auf den Weg gemacht. Zwei 40-Tonner starteten aus Bocholt sowie zwei Feuerwehrfahrzeuge aus Sankt Augustin und Mehren.



Die Packaktion:


Bereits am 9. Mai herrschte auf unserem Vereinsgelände in Sankt Augustin Hochbetrieb. Die Verladung der tonnenschweren Fracht verlangte unserem Team einiges ab. Besonders die massiven LKW-Planen, die insgesamt stolze 1,5 Tonnen auf die Waage bringen, stellten eine echte körperliche Herausforderung dar. Doch die Schweißperlen waren nicht umsonst. Diese Planen sind in den frontnahen Gebieten heiß begehrt haben wir festgestellt.


Das Verladen der tonnenschweren LKW-Planen forderte vollen Körpereinsatz von unseren Helfern.
Das Verladen der tonnenschweren LKW-Planen forderte vollen Körpereinsatz von unseren Helfern.

Gar nicht so einfach den Überblick zu behalten. Die Ladeliste muss korrekt sein und der Fahrer im Zweifel an der Grenze erklären können, an welcher Stelle sich welche Ladung befindet
Gar nicht so einfach den Überblick zu behalten. Die Ladeliste muss korrekt sein und der Fahrer im Zweifel an der Grenze erklären können, an welcher Stelle sich welche Ladung befindet


Stau an der Grenze

Der Weg nach Osten verlief zunächst reibungslos, doch an der polnisch-ukrainischen Grenze wartete die gewohnte Geduldsprobe. Die Staus sind mittlerweile obligatorisch und die Verzögerung bereits eingeplant. Im Laufe des Sonntags erreichten schließlich die letzten Fahrzeuge nacheinander den vereinbarten Treffpunkt in Dmytriwka.

 

Über 14 Tonnen Fracht: Die Ladung im Überblick


Dank zahlreicher Spenden und starker Partner konnten wir eine extrem vielseitige und bedarfsgerechte Ladung zusammenstellen. Ein besonderer Dank gilt in diesem Zuge den Rotariern aus Bergisch Gladbach, die uns sieben Paletten mit hochwertiger Schulausrüstung zur Verfügung gestellt haben.


Einige Hilfsgüter im Detail:


  • Krankenhausbedarf: 20 Paletten für die medizinische Versorgung in Berestyn und Charkiv


  • Medizinisches Material: Knapp eine Tonne Verbandsmaterial und Hygieneartikel


  • Schutzausrüstung: 6 Paletten mit Ausrüstung für die Feuerwehr sowie 350 Feuerlöscher


  • Schulausrüstung: 7 Paletten hochwertige Lern- und Schulmaterialien (Spende der Rotarier Bergisch Gladbach)


  • Nothilfe: 450 kg Grabenkerzen und 1,5 Tonnen LKW-Planen


  • Hilfe zur Selbsthilfe: Z.B. Eine Overlock-Nähmaschine für ein Kinderhaus. Die Bewohner nähen sich dort zum Teil ihren akuten Bedarf an Textilien selbst.


Zwei Feuerwehrfahrzeuge übergeben:


Neben den beiden voll beladenen 40-Tonnern bestand der Konvoi aus zwei weiteren Fahrzeugen: Einem Rüstwagen und einem Tanklöschfahrzeug. Beide Fahrzeuge sind nahezu vollständig ausgestattet. Eines davon wurden auch schon an unsere ukrainischen Partner übergeben.


Durch die jüngsten, heftigen Angriffe auf die Infrastruktur sind die lokalen Rettungskräfte im Dauereinsatz. Die Fahrzeuge kommen leider vermehrt zum Einsatz und werden dringend benötigt, um vor Ort effektiv Menschenleben zu retten und Brände zu bekämpfen.


Hier werden Spenden an ein Kinderhaus übergeben. Da freuen sich nicht nur die Kinder.
Hier werden Spenden an ein Kinderhaus übergeben. Da freuen sich nicht nur die Kinder.
Die Schulen von Dmytrievka konnten Dank des Rotary Clubs Bergisch Gladbach mit neuen und modernen Experimentierkästen für die Naturwissenschaften ausgestattet werden. Die alte Ausstattung ist den russischen Raketenangriffen und dem Beschuss zum Opfer gefallen.
Die Schulen von Dmytrievka konnten Dank des Rotary Clubs Bergisch Gladbach mit neuen und modernen Experimentierkästen für die Naturwissenschaften ausgestattet werden. Die alte Ausstattung ist den russischen Raketenangriffen und dem Beschuss zum Opfer gefallen.
Die beiden LKWs werden demnächst wieder zurück nach Deutschland fahren und für den nächsten transport vorbereitet. Die Feuerwehrfahrzeuge bleiben in der Ukraine.
Die beiden LKWs werden demnächst wieder zurück nach Deutschland fahren und für den nächsten transport vorbereitet. Die Feuerwehrfahrzeuge bleiben in der Ukraine.

Ein großes Dankeschön! Dieser logistische Kraftakt wäre ohne die Helfer beim Packen, die Fahrer, die den Grenzstaus getrotzt haben, und unsere großzügigen Unterstützer und Spender nicht möglich gewesen.





 
 
 

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